Geschichte

headstellte über hundert Jahre Mikroskope und wissenschaftliche Instrumente her.  Der Mechaniker Emil Steindorff gründet 1879 in der Reichenberger Straße in  Berlin eine Fabrik für wissenschaftliche Instrumente. Im Jahr 1915 werden  als Inhaber Otto und Emil Steindorff angegeben. Otto Steindorff ist  ebenfalls Mechaniker. Im Jahr 1925 befindet sich der Firmensitz in der  Lindenstraße in Berlin. Die Firma nennt sich nun „ Steindorff & Co.“.  Möglicherweise könnte das der Zeitpunkt des Eintritts, des späteren  Eigentümers  Julius Kaiser sein .  Zwei Jahre später firmiert das  Unternehmen nun endgültig unter ihrem heute bekannten Namen  „ optisch-mechanische Fabrik Steindorff & Co.“.  Ab diesem Jahr befindet sich  der Firmensitz in der Köpenicker Straße in Berlin SO36. In den letzen  Kriegstagen des 2. Weltkrieges werden die Fabrikräume zerstört. Es scheint  jedoch unklar zu sein welches die Ursache der Zerstörung ist. Möglich sind  ein Bombenangriff oder SS-Truppen die nach dem Prinzip der „ Verbrannten  Erde “ vorgingen. 1951 wird in den USA eine Firma mit dem Namen „ Steindorff  of Amerika Inc. “ gegründet, die die Mikroskope in den USA vertreiben soll.  Am 16. Oktober 1954 feierte die Firma mit 80 Mitarbeitern ihr 75 jähriges  Firmenjubiläum. Die Firmenräume befinden sich nun am Paul-Lincke-Ufer in  Berlin SO36. In den 80 er Jahren wird die Firma in eine GmbH umgewandelt und  nennt sich nun „ optisch-mechanische Fabrik Steindorff & Co. GmbH “. Im Jahr  1986 geht die Firma in Konkurs und wird aufgelöst. Der Firmenname wurde wohl  noch weiter genutzt aber es scheint keine Produktion mehr zu existieren.

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